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LHK wählt neuen Vorsitzenden und ergänzt den Vorstand

Auf ihrer Plenarsitzung am 18. Mai 2026 hat die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen Herrn Professor Dr. iur. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, einstimmig als ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Die Wahl erfolgte aus gegebenem Anlass vor Ablauf der regulären Amtszeit, da die bisherige und seit 2022 amtierende Vorsitzende der LHK, Professorin Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück, zum 01. Oktober die Leitung der Universität Münster übernimmt und somit nicht mehr für die niedersächsische LHK zur Verfügung steht. Professor Epping, der bereits 2020 und zuletzt 2025 in den Vorstand gewählt wurde, engagiert sich seit 2015 in der LHK Niedersachsen, wo er mit seiner ausgewiesenen Expertise als Hochschulrechtler bereits der zentrale Ansprechpartner in Hinblick auf hochschulpolitische und hochschulrechtliche Fragen für die Hochschulen, aber auch für die Landesregierung und Ministerien, allen voran das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, ist.

Als weiteres neues Mitglied im Vorstand der LHK und gleichzeitig der Vertreter der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und stellvertretender LHK-Vorsitzender  wurde auf Antrag der HAWen Professor Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück, gewählt. Herr Schmehmann löst damit offiziell Herrn Dr. Marc Hudy ab, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht.

Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, der infolge der Nachwahl des Vorsitzes ebenfalls in den Vorstand der LHK gewählt wurde und fortan insbesondere die Position der Stiftungshochschulen vertritt, hatte die Sondierungen für den LHK-Vorsitz durchgeführt. Er zeigte sich im Anschluss an die Wahl von Prof. Epping sehr erleichtert: „Die diesjährige Sondierung stand unter einer besonderen Herausforderung; das zugrundeliegende Benchmarking war angesichts des exzellenten Vorsitzes von Kollegin Menzel-Riedl sehr hoch. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es mit Volker Epping, einem starken und erfahrenen Kollegen, gelingt, die niedersächsische LHK auch zukünftig durch die großen Herausforderungen und Aufgaben zu steuern.“

Die scheidende und sichtlich ergriffene Vorsitzende bestätigte dies und merkte ergänzend an, dass dies selbstverständlich auch weiterhin die gemeinschaftlichen Bemühungen und kollegiale Unterstützung voraussetze. Die LHK Niedersachsen stehe für eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, über alle Hochschultypen hinweg, was mit Blick in andere Bundesländer nicht selbstverständlich sei. „Durch diese Wahl ist einmal mehr deutlich geworden, dass die LHK-Mitglieder ein gemeinsames Interesse haben, auch zukünftig geschlossen als „die Stimme der niedersächsischen Hochschulen“ zu agieren, was nur durch einen stabilen und starken Vorsitz möglich ist.

Der neue Vorstand, der zunächst bis zum Ende dieses Jahres die Geschicke der niedersächsischen Hochschulen mitbestimmt und idealer Weise auch in der neuen Amtszeit ab 2027 die Arbeit fortführt, habe ihr größtes Vertrauen. “Ich bin mir sicher, dass es mit dieser Besetzung gelingt, die niedersächsische LHK zukunftssicher aufzustellen.“, so Frau Menzel-Riedl.

Professorin Dr. Ana Dimke, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, die insbesondere die Interessen der Künstlerischen Hochschulen in Niedersachsen vertritt, führt als viertes Vorstandsmitglied die erfolgreiche Arbeit im Vorstand fort.

Volker Epping dankte zum Ende der Online-Sitzung den LHK-Mitgliedern für ihr Vertrauen. In diesen bewegten Zeiten, in Zeiten umfassender Herausforderungen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene, sei  Perspektive und Handlungsfähigkeit für die Hochschulen besonders wichtig. „Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für diesen Vertrauensbeweis, der dem gesamten Vorstand der LHK gilt. Es liegen weiterhin große Herausforderungen vor uns, die wir nur gemeinsam bewältigen können“, so Professor Epping.

In der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen wirken die 20 Mitgliedshochschulen Niedersachsens zusammen und nehmen ihre gemeinsamen Interessen wahr.