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Aktuelles

05.02.2020

Parlamentarischer Abend der LHK am 29.01.2020

„Gestaltet die Zukunft“: Parlamentarischer Abend der LHK

Die LandesHochschulKonferenz Niedersachsen (LHK) veranstaltete auch in diesem Jahr wieder einen Parlamentarischen Abend. Am Mittwoch, 29. Januar 2020, waren rund 80 namhafte Vertreter/-innen aus Niedersachsens Politik, Wissenschaft, Wirtschaft sowie von Verbänden und Stiftungen der Einladung der LHK gefolgt und trafen sich in den Räumen des Restaurants „Zeitfür“ im Niedersächsischen Landtag.

Eröffnet wurde der Abend durch Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta. Sie forderte in ihrer Begrüßung die Anwesenden dazu auf, sich verstärkt für die Belange der Hochschulen einzusetzen und hob angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen besonders das Verfassungsgebot der Wissenschaftsfreiheit hervor.

Neben dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, Staatssekretärin Frau Dr. Johannsen und den Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen waren zahlreiche Landtagsabgeordnete anwesend.

Wissenschaftsminister Björn Thümler ging in seinem Grußwort auf die Bedeutung von Innovation und Transfer ein. Beides sei zentral für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, aber vor allem auch für die Entwicklung des Forschungsstandortes Niedersachsen. Minister Thümler berichtete auch von der Landtagsdebatte über Third Mission.

Der LHK-Vorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, eröffnete seine Rede mit einem Stephen Hawking-Zitat „Seid neugierig! Und ganz egal, wie schwierig euch euer Leben vorkommt: Es gibt immer etwas, das ihr tun – das ihr erfolgreich tun könnt. […] Gestaltet die Zukunft!“ Er skizzierte die zunehmend schwierige wettbewerbliche Situation der niedersächsischen Hochschulen im Bundesvergleich und forderte die Sicherung der Grundfinanzierung. Friedrich warnte eindringlich vor einem Kurswechsel in der Hochschulfinanzierung mit unabsehbaren Folgen für Forschung und Studienplätze. Die Rede ist dieser Pressemitteilung beigefügt.

Eingerahmt wurde das Programm von einem musikalischen sowie einem schauspielerischen Beitrag von Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Es schloss sich ein intensiver Meinungsaustausch an.